News aus der "Südostschweiz"

Eine Medienmitteilung über unser Data Center Light und weitere spannende ...

Veröffentlicht am 14. August 2017

In diesem Blogartikel finden Sie eine weitere Medienmitteilung über unser Data Center Light im Zusammenhang mit den neuen Glasfasernetzen sowie auch andere spannende Artikel über Glarus.

Eine neue Datenautobahn
TB Süd öffnen ihre Glasfasernetze für Firmen

Eine Medienmitteilung von Südostschweiz am Wochenende

12. August 2017

Den Originalartikel finden Sie unter www.suedostschweiz.ch.

«Neue Chancen mit der Datenautobahn in Glarus Süd», titeln die Technischen Betriebe Glarus Süd (TBGS) ihre Medienmitteilung. Denn diese Glasfasernetze, die man für den internen Betrieb aufgebaut habe, stellten die TBGS neu auch Firmen zur Verfügung.

Einer der ersten Kunden sei die Ungleich GmbH in Schwanden, die dieses Jahr das Projekt Datacenterlight.ch gestartet hat. Ungleich bietet als erster Anbieter im Glarnerland Cloud-Hosting an. «Ohne die Hilfe der TBGS wäre das Data Center Light nicht möglich», lässt sich Ungleich-CEO zitieren, andere Anbieter verlangten ein mehrfaches an Installationskosten.

«Innert zwei Wochen installiert»

Der Preis sei jedoch nicht der einzige Vorteil der TBGS, so Schottelius. Je nach Anbieter seien drei bis sechs Monate Wartezeit angegeben worden: «Die TBGS hingegen hatten nach einer Woche den Bagger vor unserer Tür, und nach zwei Wochen war das Glasfaserkabel gelegt.» Michael Trachsler, Leiter Netz und Planung bei den TBGS, sieht noch weitere Anwendungsgebiete für die Glasfaser: Bestehende Betriebe könnten mit Hilfe von schnellem Internet konkurrenzfähig am Markt bestehen und sogar neue Produkte und Dienstleistungen anbieten. Ein Glasfaseranschluss gehöre heute zur Grundinfrastruktur von KMU.

Für temporäre Büros interessant

Das Glasfaser-Angebot biete auch Start-ups die Möglichkeit, sich in Glarus Süd anzusiedeln statt anderswo. Laut Nico Schottelius kämen ausserdem Leute extra zum Co-Working, also zur temporären Nutzung von Büros, zur Ungleich nach Schwanden, seit die schnelle Internetverbindung installiert sei.

Aufgebaut haben die TBGS ihre Glasfaser-Infrastruktur seit einigen Jahren, um Daten für Smart Grid und Smart Metering übermitteln, wie es in der Mitteilung heisst. Laut Kurt Süess, Geschäftsführer der TBGS, war dies «um Grössenordnungen» günstiger möglich als der Einkauf der Leistung bei Externen.

 

Ein Hauch von Eldorado in Glarus Süd

12. August 2017

Rolf Hösli
In Glarus Süd herrscht so etwas wie Goldgräberstimmung. Diese Woche sind gleich zwei millionenschwere Projekte bekannt geworden oder haben eine wichtige Hürde genommen: Das Geld für den Wiederaufbau des Hotels «Alpenblick» ist offensichtlich vorhanden, und auch das Bitcoin­Hanf­Projekt in Rüti kommt mit fundierten Unterlagen daher und scheint mehr als ein Hirngespinst zu sein.

Gegen 30 Millionen Franken würden für die beiden Vorhaben investiert. Etwa gleich viel Geld soll für die Entwässerung von Braunwald fliessen, damit das Dorf weniger schnell abrutscht. Ebenfalls über 20 Millionen soll die neue Bergstation der Braunwaldbahn kosten. Und nochmals fast gleich viel will der Kanton zur Rettung des Süd­Tourismus beisteuern.

Bei diesen zusammen über 100 Millionen Franken – das Musikhotel oder die Investitionen des Militärs auf Wichlen noch nicht einmal eingerechnet – ist zwar noch keine Euphorie, aber durchaus etwas Zuversicht angebracht. Selbst wenn nur ein Teil der Vorhaben gelingt, ist das für Glarus Süd essenziell. Speziell nach einer Zeit der Firmenschliessungen und nach der Ernüchterung rund um Linthal 2015, wo die Rendite noch schneller weg war als die Bauleute.

Zu all diesen Projekten kommen die Ideen rund um die Initiative «Nüü Glarus» mit den Datenautobahnen der Technischen Betriebe sowie der Kantonalbank. Und viele weitere kleinere Anstrengungen, über die wir in unserer Zeitung immer wieder berichten dürfen.

Es deutet also vieles darauf hin, dass Glarus Süd einen weiteren Strukturwandel einigermassen gut übersteht. Dass das neuste DigitalProjekt in einer einstigen Textilfabrik umgesetzt werden soll, ist bezeichnend dafür. Und dass man darin nach digitalem Gold schürfen will, bringt einen Hauch Wildwest nach Glarus Süd. Yippie­yeah!

Weitere spannende Beiträge

Weitere interessante Beiträge der Südostschweiz am Sonntag zu den Themen Investitionen, Profit und Digitalisierung in Glarus finden Sie hier:

Gold schürfen und Hasch verkaufen - Ein Grossprojekt sieht ein Rechenzentrum mit einerriesigen Hanfplantage vor
Auf Seite 1 und 3

Die Armee baut sich um, das Glarnerland profitiert - Das Glarnerland kommt nicht nur glimpflich davon, sondern profitiert​

Auf dem Tablet serviert - Der oberste Wirt der Schweiz will dank dem Einsatz von mehr Technologie Personalkosten einsparen
Auf Seite 32